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IT-Trends 2009

Freitag, 17. Oktober 2008

Die Marktforscher von Gartner haben wieder zugeschlagen und just die (aus ihrer Sicht) zehn wichtigsten strategischen IT-Techniken und IT–Trends des Jahres 2009 präsentiert. Hier eine kompakte Übersicht:

Die Virtualisierung von Clients, Servern und Storage im Kontext von Kostensenkungen.

Cloud Computing, insbesondere für kleinere Unternehmen,  die diese Technologie nutzen, um bedarfsgerecht zu wachsen. Großunternehmen könnten lt. Gartner den Automatisierungsgrad der IT steigern, weil bestimmte Funktionen nicht mehr auf einzelne Anwender zugeschnitten werden müssten.

Die Weiterentwicklung von Servern, insbesondere in Sachen Provisioning. Unternehmen könnten dann genauer berechnen, wie viele Ressourcen sie benötigen.

Web-zentrierte Technologien / Architekturen (WOA), welche die Modelle für das Enterprise Computing beeinflussen.

Enterprise Mash-ups im Kontext der Auslieferung und Verwaltung von Anwendungen.

Spezialisierte Systeme, vor allem im High Performance –Computing, lt. Gartner könnte sich  dieser Trend allerdings auch im allgemeinen Computing-Markt durchsetzen.

Für alle Unternehmen der Branche werden Social Software und Social Networking stark an Bedeutung gewinnen. Web-Präsenzen und Anwendungen sollten um eine “soziale Dimension” angereichert werden – so die Empfehlung von Gartner.

Konsolidierungen in der Communications-Branche: Stichwort „Unified Communications“ – Anbieter und Produkte werden sich immer ähnlicher, deshalb suchen die Unternehmen nach konvergenten Lösungen.

Business Intelligence wird auch 2009 ein Top-Thema bleiben.

Green-IT wir noch wichtiger, vor allem im Kontext energieeffizienterer Produkte und Prozesse. Gesetzliche Bestimmungen beeinflussen die IT-Infrastrukturen.

Organisiertes Chaos

Freitag, 26. September 2008

Eine zu strenge Technologie-Kontrolle über soziale Technik führt zum Scheitern, chaotische Technologien hingegen treiben das Geschäft voran.

Das sagen zumindest die IT-Marktforscher von Forrester. Aus ihrer Sicht sind Unternehmen, die mit zu vielen Verwaltungsrichtlinien versuchen, eine  Kontrolle über „chaotische“ Technologien (z.B. Cloud Computing sowie entsprechende Dienste und auch Social Software) zu gewinnen zum „Scheitern“ verurteil. Konkret raten die US-Marktforscher zum „Technology Populism“, in dem das Chaos die Norm ist. Eine grundlegende Verschiebung im Gleichgewicht hin zur Macht der Einzelnen und Netzwerken von Individuen sei eine Tatsache unserer Zeit, die man nicht verleugnen könne. Mitarbeiter müssten über entsprechende Rechte verfügen und Richtlinien angepasst werden. Das Ziel des technischen Populismus ist am Ende eine ausgewogene Balance zwischen Chaos und Kontrolle, die dem Unternehmenserfolg zugute kommt.