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Newsticker KW 15: Lesenswertes zum Thema IT

Donnerstag, 09. April 2009

+++ Mit IT aus der Krise: Mehr Budget für IT-Projekte – Der deutsche Mittelstand spart trotz Wirtschaftskrise kaum an IT-Projekten. Rund 80 Prozent aller Unternehmen billigt den CIOs im Vergleich zum Vorjahr ein stabiles oder höheres IT-Budget zu. Lediglich 20 Prozent der Firmen hat den Etat gekürzt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “IT-Trends 2009″.  <computerwoche> +++ Studie: Social Media steckt noch in den Kinderschuhen – Europäische und amerikanische B2B-Entscheider im Technologieumfeld nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0 noch eher verhalten. Der Trend zu einer immer stärkeren Nutzung von Social-Media-Angeboten wie Blogs oder Online-Communities wird sich jedoch auch in diesem Bereich weiter verstärken, so Forrester Research. <computerwoche> +++ Forrester-Analyst Boris Evelson über Data Governance “Nur offiziell bleibt das Business verantwortlich” – Die Data Governance soll Business Intelligence den nötigen Respekt im Unternehmen verschaffen. Doch Boris Evelson weiß, dass das Business zwar offiziell oft die Hoheit über BI-Projekte hat, doch in der Praxis gerne an die IT weiter delegiert. <computerwoche> +++ Compliance aus reinem Selbstschutz – Der Begriff “Compliance” weckt Assoziationen mit abstrakten Regelungen und gesetzlichen Vorschriften. Doch die Einhaltung von Regeln und Vorgaben erlebt nicht zuletzt wegen des Finanzdestasters eine Renaissance.  <computerwoche> +++ Viel Know-how, wenig Schutz : Wie Unternehmen ihre Sicherheit gefährden – Die meisten Firmen fürchten IT-Spionage, die wenigsten tun genug dagegen, das zeigt eine Umfrage unter deutschen Sicherheitsexperten. Ergebnis: Die Zunft wünscht sich mehr Hilfe von den Behörden – auch vom Geheimdienst. <financial times> +++ Weltweite Umfrage: Zur Lage im Enterprise Content Management – Unternehmen wollen durch eine digitale Dokumentenverwaltung vor allem Kosten sparen. Doch der Betrieb solcher Systeme und die Kontrolle über E-Mail, Blogs und Wikis bereiten Sorgen.  <computerwoche> +++ Unternehmen fürchten Angriffe aus dem Netz - Die Gefahr lauert überall: Im Internet, am Telefon und selbst bei den eigenen Mitarbeitern sind die größten Lecks für die Sicherheit deutscher Unternehmen zu finden. Wirtschaftsspionage ist ein großes Problem. <tagesspiegel> +++ Studie über Cloud Computing: Rechnerwolke mit Risiko – Cloud Computing senkt die Kosten für den IT-Betrieb deutlich. Das ist die positive Nachricht. Weniger erfreulich ist: Die meisten IT-Verantwortlichen haben laut einer aktuellen Studie Sicherheitsbedenken und Angst vor einem Kontrollverlust. <computerwoche> +++ E-Mail wandert zu SaaS – In drei Jahren werden 20 Prozent aller kommerziellen E-Mail-Systeme auf Software as a Service (SaaS) basieren. Zu leiden unter dieser Entwicklung haben die Systemhäuser. <informationweek> +++ Trend zum Backup-Outsourcing – Immer mehr Unternehmen neigen dazu, ihre Sicherungsdaten in die Obhut eines Providers zu geben. Sie versprechen sich dadurch Kostenvorteile und eine Entlastung der internen Ressourcen. <informationweek> +++

Newsticker KW2 2009 (Teil 2)

Sonntag, 11. Januar 2009

+++ Datenmanagement-Jahr 2008: BI-Alternativen und On-Demand-Lösungen gewinnen an Boden – Das vergangene Jahr brachte zwar nicht die großen Umwälzungen, wie das 2007 im BI-Markt der Fall war, aber dafür eine Menge spannende Entwicklungen im Datenmanagement-Umfeld. … >computerwoche< +++ Storage Trends 2009: Wirtschaftslage wirkt sich auf IT-Prioritäten aus – Symantec einen Einblick in die “Storage Trends 2008″ … >it-security< +++ Server-Trends und -Technologien im Jahr 2009 – Schlagwörter wie Virtualisierung, Green IT und Energieeffizienz prägten das Jahr 2008. Welche Server-Technologien und -Trends die Anwender im Jahr 2009 erwarten, diskutieren bei TecChannel namhafte Server-Experten. … >tecchannel< +++ Anbieter sehen 2009 als das Jahr des Cloud-Computing – Die Cloud-Computing-Anbieter geben sich für 2009 voller Optimismus. … >computerzeitung< +++ Outsourcing und Priorisierung sollen Kosten senken – Den Budgetkürzungen im neuen Jahr müssen CIOs vor allem mit der Priorisierung von IT-Projekten begegnen. … >computerzeitung<+++ Das sind die Storage-Trends 2009 – Deduplizierung und Storage-Virtualisierung werden auch im neuen Jahr den Speichermarkt bestimmen. Worauf sich Fachhändler in der Storage-Welt 2009 einstellen müssen, verrät Dieter Schmitt, Channel-Chef von Netapp. … >it-business< +++ Die Top Ten CIO-Prioritäten für 2009 – Erst vor wenigen Tagen hat die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prognostiziert, dass im kommenden Jahr die Wirtschaftskrise auch die IT-Branche hart treffen wird. Und auch wenn manches vielleicht nicht ganz so schwarz wird, wie es derzeit von den meisten Experten gemalt wird, stehen CIO schwierige Zeiten bevor. … >silicon< +++

Managed Nearshoring

Donnerstag, 06. November 2008

Ein Szenario, in dem sich viele mittelständische Untenehmen derzeit befinden, stellt sich folgendermaßen dar: Die Gesetze des globalen Wettbewerbs verlangen dringend nach Maßnahmen in Sachen Near- oder Offshore-Oustsourcing, es fehlen aber die Mittel, um die eigentlich notwendigen Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Anscheinend gibt es aber ein Ausweg aus diesem Dilemma: Im Kontext des Begriffs „Managed Nearshoring“ zeigt eine aktuelle Studie der Berlecon Research auf, wie mittelständische Unternehmen auch mit geringen finanziellen Mitteln und bei überschaubarem Risiko ein effektives Nearshore-Outsourcing betreiben können, das im Endeffekt ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert. Stark vereinfacht dargestellt funktioniert das Berlecon-Modell folgendermaßen: Personal, Infrastruktur sowie auch Leistungen im Bereich des Managements werden von darauf spezialisierten Offshore-Anbietern bereitgestellt, die Kontrolle und die Entscheidungsgewalt behält jedoch der jeweilige Kunde.

Die Forscher von Berlecon sind davon überzeugt, dass deutsche mittelständische Unternehmen aus dem ITK-Bereich durch Managed Nearshoring gute Chancen haben, sich gegenüber internationalen Anbietern Vorteile zu verschaffen. Es sollte aber nicht der Fehler gemacht werden, diese Form des Outsourcings als reine Sparmaßnahme anzusehen, sondern ganz eindeutig als eine strategische Investition.

Für alle, die sich ausführlicher über das Thema „Managed Nearshoring“ informieren möchten, hier ein paar Links:

Artikel in der “Computerwoche”

Die offizielle Studie

Thema: Offshore-Outsourcing

Donnerstag, 21. August 2008

Das Outsourcen von IT erfreut sich bei deutschen Unternehmen immer größerer Beliebtheit. Hauptgrund sind die Kostenvorteile, die vor allem durch IT-Offshoring entstehen. Alles billig, aber auch schön? Eine zentrale Frage bleibt offen: Ist die Verlagerung von Informationstechnologie ins In- oder Ausland eine reine Kosten/Nutzen – Überlegung?

In einer aktuellen Studie des Dienstleisters Hexaware gaben 61 Prozent der Befragten Unternehmens-Manager an, dass das Auslagern der IT-Infrastruktur und -Services an Dienstleister in Ländern mit niedrigeren Lohnkosten als in Deutschland ihre Kosten senkt. Neben dem Kostenaspekt sind die schnelleren Entwicklungsmöglichkeiten, eine steigende Erfolgswahrscheinlichkeit sowie der Einkauf von Expertenwissen die häufigsten Argumente. Auch die Konzentration auf Kernkompetenzen ist ein sehr beliebtes Motiv.

Auffällig ist aber, dass lediglich 7 Prozent der Befragten den Punkt „Qualität“ als Grund für IT-Offshoring angegeben haben. Und vor dem Hintergrund, dass fast 90 Prozent der Manager das Offshore-Outsourcing nicht nur projektbezogen, sondern als eine langfristige Strategie verstehen, muss auch die kritische Frage nach dem Verlust von eigenen Kompetenzen im Bereich IT erlaubt sein. Weiterhin diskussionswürdig: Die Abhängigkeit zu einem externen Dienstleister. Was passiert, wenn dieser plötzlich vom Markt verschwindet? Und nicht zu vergessen: Die Außendarstellung des Unternehmens. All dies sind gute Gründe, im Bereich IT-Outsourcing bzw. IT-Offshoring keine reine Kosten/Nutzen-Rechnung aufzumachen.