+++ Krise? Welche Krise? Online-Händler verkaufen so viel wie nie zuvor – Fast drei Milliarden Euro werden die Deutschen 2008 in die Kassen der Internet-Händler spülen. Inzwischen machen sogar ältere Menschen ihre Weihnachtseinkäufe im Internet. … >welt-online< +++ DMS-Hersteller machten 2008 gute Geschäfte – Die meisten Anbieter erwarten auch im ersten Halbjahr 2009 starke Umsätze. Doch die Wirtschaftskrise könnte manche bald hart treffen. … >computerwoche< +++ Interesse an Storage as a Service steigt – On-Demand-Angebote liegen zunehmend im Trend, insbesondere in Zeiten knapper Kassen. Nach Software as a Service setzt sich jetzt auch Storage as Service durch. … >informationweek< +++ „Mittelstand kann sich in Krise mit Innovationsentwicklungen positionieren“ – Auch in der Krise dürfe Deutschland seine Konzentration auf Innovationen nicht verlieren, warnt Professor Dieter Rombach, Mitglied im Präsidium der Fraunhofer-Gesellschaft und Leiter des Instituts IESE sowie des größten IuK-Forschungsverbunds Europas. … >computerzeitung< +++ Hardware? Läuft! – In immer kürzerer Zeit werden immer leistungsfähigere Prozessoren entwickelt. Supercomputer erreichen heute schon Petaflops und halten bei ersten gut betuchten Kunden Einzug. Ein Ende der Fahnenstange hinsichtlich der Erweiterbarkeit von Rechenleistung der Gesamtsysteme ist noch nicht in Sicht. … >computerwoche< +++ Green IT: Mit Nachhaltigkeit gegen die Krise – Wenigstens der Umweltschutz soll laut einer aktuellen Umfrage nicht den sinkenden Budgets geopfert werden: Trotz der Rezession wollen die meisten Unternehmen ihre Green IT Initiativen nicht zurückschrauben. … >crn< +++ Backups – was es in virtualisierten Umgebungen zu beachten gilt – Unternehmen konsolidieren heute durchschnittlich zwölf virtuelle Maschinen auf einem physikalischen Server. Hört sich gut an, hat aber erhebliche Folgen für die Datensicherung und für Backups. … >computerwoche< +++ Die wichtigsten Vor- und Nachteile von Wikis – Wiki gelten als einfache und effiziente Werkzeuge für das Wissens-Management. Trotz aller anfänglichen Begeisterung um das Enterprise-2.0-Tool hat es neben unbestrittenen Vorzügen auch Nachteile. >computerwoche< +++ VMware prescht bei Desktop-Virtualisierung weit vor – Von Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist bei VMware nicht mehr die Rede. Jetzt heißt es VMware View, oder auch schon kurz VMview. Der Meister der Server-Virtualisierung fordert mit einer umfassenden Lösung Microsoft in der Fat-Client-Domäne und Citrix in Sachen Server-based Computing heraus. … >computerzeitung< +++
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Deutsche Unternehmen sitzen auf Ihren Dokumenten
Eine von Iron Mountain in Auftrag gegebene Studie der Ronin Corporation hat die Praxis der externen Archivierung in Deutschland, Frankreich sowie Großbritannien unter die Lupe genommen, und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen: Im Bereich des externen Dokumenten-Managements gibt es sowohl im europäischen Vergleich, als auch zwischen den verschiedenen Branchen signifikante Unterschiede.
Grundsätzlich scheinen deutsche Unternehmen der externen Archivierung von Unterlagen eher zu misstrauen: Nur 11 Prozent der hiesigen Firmen archiviert außer Haus. Zum Vergleich: In Frankreich sind es 29 Prozent, und in Großbritannien sogar 42 Prozent der Unternehmen. Auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen sind auffällig: Im Bereich Consulting bewahren 78 Prozent der Betriebe ihre Unterlagen lieber intern auf, in der Versicherungsbranche sind es hingegen nur 27 Prozent. Zwischen den untersuchten Ländern und Branchen gibt es aber auch eine Gemeinsamkeit, nämlich den allgemeinen Unwillen, noch aktive Dokumente außer Haus zu archivieren. Zwar liegt Deutschland mit 90 Prozent der befragten Unternehmen auch hier vorn, jedoch folgen Großbritannien (80 Prozent) und Frankreich (75 Prozent) in kurzem Abstand.
Was sind die Gründe für die so wenig ausgeprägte Bereitschaft deutscher Unternehmen, ihre Dokumente extern zu archivieren? Sicherheits- und Datenschutzbedenken, eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten, Kontrollverlust über die Dokumente – zu diesem Ergebnis kommt die Ronin-Studie. Sowie auch zu der Erkenntnis, dass deutsche Unternehmen im europäischen vergleich die höchsten Budgets für das Archiv-Management haben. Möglicher Grund: Interne Archivierung ist kostenaufwändiger als eine externe Lösung.